Auszeichnung für Anika Kosel beim Internationalen Bucheinbandwettbewerb

Anika Kosel, Auszubildende im Buchbinderhandwerk an der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf im zweiten Ausbildungsjahr, wurde beim 17. Internationalen Jugendleistungswettbewerb der BuchbinderInnnen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz 2017 das Prädikat „Hervorragend“ verliehen.

Preisverleihung am 24. Juni 2017 in Wien (v.l.n.r.): Bernhard Sanders (Buchbinderei Sanders), Hans-Dieter Jung (BDBI), Anika Kosel, Mag. Erwin Czesany (Bundesinnungsgeschäftsführer Kunsthandwerk, Wirtschaftskammer Österreich), (Foto: WKÖ)

Für den Wettbewerb, der in diesem Jahr von der Bundesinnung der Kunstgewerbe Österreichs ausgerichtet wurde, war das Buch „Erstbezug“ von Stefan Peters einzubinden, das in Rohbogen vom Veranstalter des Wettbewerbs zur Verfügung gestellt wurde. Orientiert an Inhalt und Typografie des Buches wählte Anika Kosel die sogenannte Sprungrückentechnik für ihren Einband. Diese selten angewandte und sehr anspruchsvolle Technik stellt eine besondere Herausforderung dar. Der Einband wurde von ihr in feinem, dunkelblauem Ziegenleder mit Papierauflagen ausgeführt. Titel und Kopfabschnitt in lichtem Grau rundeten die Gesamtkomposition ab.

(Foto: WKÖ)

Die exzellente Umsetzung der Technik, deren Besonderheit es ist, dass der Buchblock sich plan liegend öffnet und beim Zuschlagen wieder in seine runde Form zurückspringt, hat die Juroren ebenso überzeugt wie die Gestaltung und die Verarbeitung der anspruchsvollen Materialien. Der Preis, der am Samstag, den 24. Juni 2017, im MAK Museum für angewandte Kunst in Wien verliehen wurde, ist verbunden mit einem Gutschein in Höhe von 300 CHF für einen Kursbesuch im Centro del bel libro Ascona.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStabsstelle Öffentlichkeitsarbeit