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Historische Bibliotheken

Im Bestand der ULB Düsseldorf befinden sich einige historische Bibliotheken privater und institutioneller Vorbesitzer. Die ältesten sind die Bibliotheken der beiden Humanisten Gisbert Longolius und Johannes Cincinnius.

Eine alphabetische Liste informiert kurz über Inhalt, Umfang sowie über Erschließung und Auffindbarkeit jeder historischen Bibliothek.

Inhalt

Die Longolius-Bibliothek ist die Privatbibliothek des niederrheinischen Humanisten Gisbert Longolius (eigentlich Gijsbert van Langerack, *1507 in Utrecht, † 30.5.1543 in Köln). Longolius war Leibarzt des Kölner Erzbischofs Hermann von Wied und erster Professor für Griechisch an der Universität Köln. Der erhaltene Teil seiner Bibliothek umfasst 123 Titel. Ihr inhaltliches Schwergewicht bilden zum einen humanistisch-philologische und zum anderen medizinische Werke (u. a. 12 Galenus-Ausgaben). Einige naturwissenschaftliche Titel verweisen auf die Freundschaft des Longolius mit William Turner (1520–1568), dem "Vater der englischen Botanik". Der heutige Wert dieser Humanistenbibliothek, deren ehemaliger Besitzer – ein persönlicher, enger Freund Melanchthons – zu den bedeutendsten Bildungstheoretikern des 16. Jahrhunderts gehörte, liegt freilich insbesondere in den zahlreichen eigenhändigen Glossen des Gisbert Longolius.

Umfang

123 Titel

Erschließung und Benutzung

Die Titel der Sammlung sind in der Monographie „Der Kölner Professor Gisbert Longolius – Leibarzt Erzbischof Hermanns von Wiede – und die Reste seiner Bibliothek in der Universitätsbibliothek Düsseldorf“ verzeichnet und teils tiefgehend erschlossen. Alle Titel sind auch im Suchportal enthalten, allerdings besitzen sie keine einheitliche Signatur. Die nur in unserer Bibliothek vorhandenen Titel stehen in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung.
Die Originale können im Sonderlesesaal eingesehen werden.

Inhalt

Die Cincinnius-Bibliothek geht auf den westfälisch-niederrheinischen Humanisten Johannes Cincinnius (eigentlich Kruyshaer, * um 1480 in Lippstadt, † 9.3.1555 in Werden) zurück. Cincinnius, Bibliothekar und Archivar der rheinischen Benediktinerabtei, hat drei Äbten als Säkularkleriker gedient und ist nie Konventsmitglied geworden. Seine Privatbibliothek, deren in Düsseldorf erhaltene Teile (ohne Berücksichtigung der Longolius-Bibliothek) mehr als 200 Titel umfassen, vermachte er testamentarisch der Abtei St. Ludgerus. Die recht zahlreichen naturwissenschaftlichen und medizinischen Titel spiegeln das besondere Interesse des früheren Besitzers wider. Ganz sicher gehört die Cincinnius-Bibliothek insgesamt zu den kostbarsten Sachrelikten der Werdener Geistesgeschichte.

Umfang

gut 200 Titel

Erschließung und Benutzung

Alle Titel sind im Suchportal enthalten, allerdings besitzen sie keine einheitliche Signatur. Die nur in unserer Bibliothek vorhandenen Titel stehen in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung.
Die Originale können im Sonderlesesaal eingesehen werden.

Inhalt

Bei der ehemaligen Bibliothek der Sternwarte der Stadt Düsseldorf handelt es sich im Wesentlichen um die Privatbibliothek ihres Gründers, des Düsseldorfer Mathematikers und Astronomen Johann Friedrich Benzenberg (1777–1846). Die Sammlung gehört seit 1907 als Depositum, seit 1923 als Eigentum zum Bestand der ehemaligen Stadt- und Landesbibliothek Düsseldorf. Als universale Gelehrtenbibliothek enthält die Benzenberg-Sammlung neben allgemeinen Nachschlagewerken auch Belletristik, Theologie, Philosophie, Staats- und Rechtsgeschichte sowie eine umfangreiche Broschürensammlung zu verfassungspolitischen und volkswirtschaftlichen Fragen. Der Schwerpunkt liegt bei naturwissenschaftlicher, speziell astronomischer, physikalischer sowie geodätischer Literatur.

Umfang

knapp 1.500 Titeln, davon etwa 20 Prozent vor 1800 erschienen

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind vollständig im Suchportal recherchier- und bestellbar. Werke von und über Johann Friedrich Benzenberg stehen Ihnen in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung.
Signatur: BENZ...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die katholische Pfarrgemeinde St. Martin in Düsseldorf-Bilk hat der ULB die Binterim-Bibliothek als Depositum überlassen. Der Theologe und Kirchenhistoriker Anton Joseph Binterim, geboren 1779 in Düsseldorf, gestorben 1855 in Bilk, war von 1805 bis zu seinem Tode dort Pfarrer und trug eine wertvolle Privatbibliothek zusammen. Sie enthält wertvolle Handschriften sowie Drucke vom 15. bis 19. Jahrhundert. In etwa 220 Konvoluten ist zahlreiches, oft sehr seltenes Kleinschrifttum (Varia und ältere Dissertationen) zusammengebunden.

Die Binterim-Bibliothek ist thematisch auf theologische und historische Werke spezialisiert. Da Binterim als Kirchenpolitiker (Hermesianismus-Streit, Kölner Mischehenstreit) und als Politiker – er wurde 1848 in den preußischen Landtag gewählt – hervorgetreten ist, findet sich in ihr auch eine bemerkenswerte Anzahl von Streitschriften, die (oft nur noch in wenigen Exemplaren überliefert) erheblichen Quellenwert haben.

Innerhalb der Kirchengeschichte hat die Sammlung zwei Schwerpunkte. Den ersten bilden zahlreiche Schriften zur Geschichte des Franziskanerordens (1796 trat Binterim in den Franziskanerorden ein, dem er sich immer verbunden fühlte. 1803 wurde er – gegen seinen Willen – infolge der staatlichen Konventsaufhebungen zumindest de facto Säkularkleriker). Ein zweites Schwergewicht der Sammlung liegt auf der Geschichte des Erzbistums Köln.

Umfang

etwa 4.100 Werke in rund 3.200 Bänden

Erschließung und Benutzung

Es existiert ein handschriftlicher Katalog von 1870, ergänzt durch einen späteren maschinenschriftlichen Registerband, der für die Verzeichnung der Varia erstellt wurde. Ein Teil der Drucke ist im Suchportal recherchier- und bestellbar. Zu den Handschriften liegt eine knappe Bestandsliste vor, zudem geht folgender Beitrag auf einige Handschriften näher ein:

Heinz Finger: Die Binterimbibliothek und ihr Begründer. In: Bücherschätze der rheinischen Kulturgeschichte. Aus der Arbeit mit den historischen Sondersammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf 1979 bis 1999. Hrsg. von Heinz Finger. Düsseldorf: Droste, 1999. (Studia humanora). S. 287–368, zu den Handschriften insbes. S. 326–337.

Signatur: BINT...
Die Originale können im Sonderlesesaal eingesehen werden.

Inhalt

Die Bibliothek des Deutschkundlichen Instituts, die von der Stadt Düsseldorf „für die Lehrkräfte der höheren Lehranstalten der Stadt“ eingerichtet war, wurde 1936 durch die Schulverwaltung zunächst als Depositum und nach Auflösung des Instituts 1939 als Geschenk an die Landes- und Stadtbibliothek gegeben. Es handelte sich in erster Linie um pädagogische Werke und bildet insofern ein Pendant zu der „Volksschullehrerbibliothek“ (siehe unten)

Umfang

1389 Bände

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Signatur: DKI…

Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die medizinische Literatur aller Fachrichtungen einschließlich Zeitschriften enthaltende Bibliothek ist aus Stiftungen der Düsseldorfer Ärzteschaft entstanden, unter anderem des Augenarztes Dr. Albert Clemens Mooren (1828–1899). Die Bibliothek, die 1938 übertragen wurde, umfasste ursprünglich etwa 5.600 Bände, von denen ein großer Teil im Zweiten Weltkrieg zerstört oder beschädigt wurde. Von den Resten der Bibliothek entfallen auf die Zeit vor 1900 rund 160 Titel.

Umfang

ursprünglich etwa 5.600 Bände, von denen ein großer Teil im Zweiten Weltkrieg zerstört oder beschädigt wurde

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: AEVER...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die umfangreiche, durch Stiftungen sowie vor allem Tausch mit zahlreichen in- und ausländischen wissenschaftlichen Instituten, Vereinen und Gesellschaften in den letzten 120 Jahren entstandene stadt- und landesgeschichtliche Bibliothek des 1880 gegründeten Vereins ist inzwischen Bestandteil der ULB.

Umfang

ca. 2.100 Monographien, ca. 300 Zeitschriftentitel

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: DGV...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

1923 übergab der Düsseldorfer Turn- und Sportverein von 1847 der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf seine Vereinsbibliothek als Depositum. Sie wurde fortlaufend durch Neuerwerbungen ergänzt. 1970 wurde die Sammlung durch das Land Nordrhein-Westfalen an die Universitätsbibliothek übernommen und wird seither hier als Depositum weitergeführt. 1990 wurden weitere Bücher ergänzt.

Die Sammlung umfasst Festschriften dieses und anderer Sportvereine, insbesondere aus Düsseldorf und Umgebung, und Lehrbücher zur Gymnastik und Athletik aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Umfang

Durch Kriegsverluste mittlerweile 449 Bände

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Signatur: DTV…

Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die Gründung der Bibliothek der Evangelischen Gemeinde zu Düsseldorf erfolgte durch einen Beschluss der Bergischen Provinzialsynode vom 10.06.1643. Die Sammlung, die im 17. und 18. Jahrhundert durch Schenkungen und Stiftungen, im 19. Jahrhundert auch durch Ankäufe vermehrt worden war, wurde um 1860 durch einen systematisch geordneten Katalog erschlossen. Sie war in einem der Häuser an der Neanderkirche untergebracht.

Durch einen Vertrag zwischen der Evangelischen Gemeinde und der Stadt Düsseldorf vom 27.01.1933 wurde der Bestand an die Landes- und Stadtbibliothek als Depositum übergeben. Er enthält im Wesentlichen die Werke der Kirchenväter und Reformatoren sowie evangelische Theologie des 17. und 18. Jahrhunderts, letztere mit Übergewicht des reformierten Protestantismus (Luther-, Melanchthon-, Calvin-, Bucer-, Confessio Augustana-Ausgaben).

Gliederung der Sammlung nach Jahrhunderten und Sprachen:
Jahrhundert Sprache
 
  • 16. Jahrhundert: 156 Titel
  • 17. Jahrhundert: 250 Titel
  • 18. Jahrhundert: 723 Titel
  • 19. Jahrhundert: 590 Titel
 
 
  • Deutsche Sprache: 1.053 Titel
  • Lateinische Sprache: 597 Titel
  • Englische Sprache: 24 Titel
  • Französische Sprache: 19 Titel
  • Niederländische Sprache: 16 Titel
  • Griechische Sprache: 6 Titel
  • Sonstige Sprachen: 4 Titel
 

Umfang

1.719 Titel in rund 2.600 Bänden

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: EVG...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

 

Inhalt

Das Archiv Göring umfasst einen Teil des Nachlasses des Genealogen und Büchersammlers Peter Göring (1852–1927) und umfasst genealogische und historisch-geographische Werke, davon viele mit regionalem Bezug. Diese wurden von den Kindern Görings im Juni 1928 der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf als Schenkung überlassen.

Umfang

Nach Kriegsverlusten noch 111 Bände

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Signatur: ARCHIVGOER…

Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

1892 als Geschenk der Düsseldorfer Familie Günther in die ULB gekommen, stammt die Sammlung medizinischer Literatur vermutlich von dem Düsseldorfer Armenarzt Christian Ludwig Günther (1795–1858), dem Sohn des Duisburger Arztes Daniel Erhard Günther. Die Sammlung enthält 907 Werke vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Hinzu kommen noch 24 Sammelbände mit 621 medizinischen Dissertationen des 18. und 19. Jahrhunderts in Latein.

Umfang

1528 Titel

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: G...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die Bibliothek des Rittmeisters a. D., Privatgelehrten und Ordenshistorikers Jacob Hermens (1831–1880) gelangte 1873/74 in die ULB und wurde geschlossen aufgestellt. Den Schwerpunkt und besonderen Wert der Sammlung bilden 275 Werke zur Geschichte der geistlichen Orden, der Ritterorden, der Orden und Ehrenzeichen. Der übrige Teil der Sammlung entspricht dem Bücherbesitz eines gebildeten Sammlers in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und enthält Werke zur Geschichte sowie zur deutschen und europäischen Literatur.

Umfang

Nach Kriegsverlusten umfasst die Sammlung 462 Werke mit etwa 1.050 Bänden.

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: H...
Die Originale können im Sonderlesesaal eingesehen werden.

Inhalt

Das Hetjens-Museum (Deutsches Keramik-Museum) – so benannt nach seinem Stifter, dem gebürtigen Düsseldorfer Laurenz Heinrich Hetjens (1830–1906) – übergab 1933 den Teil seiner Bibliothek, der nicht die Kunstgeschichte betraf. Es überwiegen Publikationen zur Geschichte und Geographie, die etwa 45 Prozent der Sammlung ausmachen, sowie zu Naturwissenschaften und Technik mit einem Anteil von etwa 22 Prozent (darunter von besonderem Interesse eine Reihe von frühen Werken zur Technik der Fotographie).

Umfang

rund 360 Titel

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: HETJ...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

1908 wurden Teile der Bibliothek des Städtischen Historischen Museums abgetreten, die – von einigen Umsignierungen abgesehen – noch als geschlossener Bestand aufgestellt sind. Der Herkunft entsprechend handelt es sich überwiegend um Literatur zur Düsseldorfer Lokalgeschichte sowie zur Geschichte der niederrheinisch-bergischen Region, darunter zahlreiche Gelegenheitsschriften und sonstiges Kleinschrifttum von Seltenheitswert.

Umfang

928 Monographien- und Zeitschriftentitel in rund 1.400 Bänden und Broschüren

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar. Urheberrechtsfreie Werke, die bis 1900 erschienen sind, stehen Ihnen in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung.
Signatur: HM...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die Bibliothek der Düsseldorfer Abteilung der Deutschen Kolonialgesellschaft wurde 1911 begründet und sogleich als Depositum in der Landes- und Stadtbibliothek aufgestellt. Durch die Gesellschaft wurde ältere (ab 1857) und zeitgenössische kolonialwissenschaftliche Literatur angeschafft. Nach 1919 wurde die Bibliothek nicht weiter ausgebaut.

Umfang

73 Titel

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Signatur: KOLB…

Inhalt

Die Düsseldorfer Kunstakademie war bereits in ihrer Frühphase mit der Königlichen Landesbibliothek eng verbunden. In der Zeit 1822 bis 1879 teilten die Einrichtungen sogar ein Gebäude (die ehemalige Gemäldegalerie neben dem Düsseldorfer Schloss). Es kam dadurch auch zum Austausch unter den Büchersammlungen. 1932 wurden die älteren kunstwissenschaftlichen Buchbestände der Kunstakademie an die Landes- und Stadtbibliothek als Depositum übergeben.

Umfang

572 Bände

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und zur Präsenznutzung in den Sonderlesesaal bestellbar.
Signatur: KA…
 

Inhalt

Der 1884 gegründete Düsseldorfer Verein hat 1906 nach Umzug der Landes- und Stadtbibliothek an den Friedrichsplatz (heute: Grabbeplatz) dieser seine Bibliothek als Geschenk überlassen und später durch zusätzliche naturwissenschaftliche Werke, insbesondere Zeitschriften, ergänzt. Bei einem Luftangriff am 23. April 1944 wurde die Sammlung schwer beschädigt und verschüttet.

Umfang

Ehemals 1302 Bände, aber durch Kriegsverluste dezimiert.

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Signatur: NV…

Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

1961 erwarb die Medizinische Akademie, die Vorgängerinstitution der HHU, durch Kauf die pharmaziehistorische Bibliothek des Düsseldorfer Apothekers Dr. Helmut Vester. Der Monographienbestand enthält Titel aus allen Bereichen der Pharmaziegeschichte, darunter Antidotarien, Dispensatorien, Pharmakopöen und Herbare sowie chemische und alchemistische Schriften. Hervorzuheben ist eine umfangreiche Sammlung von Pharmakopöen nahezu aller deutschen Regionen und zahlreicher europäischer Länder sowie eine große Anzahl von Kräuter- und Pflanzenbüchern des 16. bis 19. Jahrhunderts (über 200 Titel). Etwa 180 Titel stammen aus dem 16. Jahrhundert, etwa 400 aus dem 17. Jahrhundert, etwa 850 aus dem 18. Jahrhundert und etwa 1.200 aus dem 19. Jahrhundert.

Umfang

ca. 15.000 Bände, davon etwa 7.000 Bände Zeitschriften, die bis 1960 gehalten wurden, sowie etwa 8.450 Bände Monographien des 16. bis 20. Jahrhunderts

Erschließung und Benutzung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) förderte die Digitalisierung der Vester-Bibliothek. Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: DV...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die von der Schulverwaltung getragene Volksschullehrerbibliothek wurde zur besseren Zugänglichkeit 1912 gegen eine Aufwandsentschädigung in der Landes- und Stadtbibliothek aufgestellt. Sie umfasste zunächst insbesondere pädagogische Werke für die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und bildet insofern ein Pendant zu der Bibliothek des „Deutschkundliches Instituts“ (siehe oben). Das Schulamt ergänzte den Bestand fortlaufend, der am neuen Standort rege genutzt wurde. Ab 1933 wurden auch programmatische NS-Schriften für die Ausbildung erworben. Durch Auslagerung im Jahr 1944 überstand die Sammlung den Zweiten Weltkrieg unbeschadet.

Umfang

4450 Bände

Erschließung und Benutzung

Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Signatur: VLB…

Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

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