Spezialsammlungen

Die Spezialsammlungen wurden entweder anhand thematischer oder materialspezifischer Kriterien von der Bibliothek zusammengestellt und mit einer eigenen Signatur versehen oder von Privatpersonen bzw. Universitätsangehörigen übernommen. Die folgende alphabetische Liste bietet kurze Informationen zu Inhalt, Umfang sowie zu Erschließung und Auffindbarkeit jeder Sammlung. Die Digitalen Sammlungen bieten überdies Zugriff auf virtuell erstellte Sammlungen, deren Einzelobjekte unterschiedliche Signaturen haben.

Ägyptische Kleinkunst

Inhalt

Aus dem Nachlass von Dr. Reinhard und Emmi Heynen hat die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Universität nebst frühen römischen Prägungen auch eine kleine, aber feine Sammlung an römischer und ägyptischer Kleinkunst als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Die ägyptische Sammlung wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf verwahrt. Sie enthält neben Statuetten, Terrakotten, Amuletten, Skarabäen und Spielsteinen auch einen mumifizierten Falken.

Umfang

112 Objekte

Erschließung und Benutzung

Im Zuge des Digitalisierungsprojektes „Geschichte prägen“ des Institutes für Alte Geschichte wird die ägyptische Sammlung derzeit erstmals umfassend aufgearbeitet. Digitalisate und Erschließungsinformationen stehen im undefineddigitalen Münzkabinett der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur Verfügung.
Die Benutzung der Originale erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

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Faksimilesammlung Urselmann

Inhalt

Die Brüder Hans († 2003) und Heinz Urselmann sammelten über viele Jahre wertvolle Faksimileausgaben meist mittelalterlicher Handschriften und die zugehörige Literatur. Die Geschwister entschlossen sich, ihre umfangreiche Sammlung weiten Kreisen der Bevölkerung zugänglich zu machen und entschieden sich deshalb dafür, ihre Bücher in die Obhut der Universitäts- und Landesbibliothek zu geben.

Umfang

34 laufende Meter

Erschließung und Benutzung

Die Faksimilesammlung ist im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: fak...
Die Benutzung erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

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Flechtheim

Inhalt

Den Ursprung zur Flechtheim-Sammlung der ULBD legte Alfred Flechtheim selbst, als er sich um 1909 von den illustrierten Büchern der Düsseldorfer Malerschule trennte und sie, zusammen Verzeichnissen und Verkaufskatalogen zum gleichen Thema der damaligen Landes- und Stadtbibliothek überließ.

Nach der Gründung seiner Galerie im Jahre 1913 sorgte er dafür, dass die Ausstellungskataloge der Galerie, ebenso wie die von ihm gegründete Zeitschrift „Der Querschnitt“ (ab 1920) in den Bestand der Bibliothek gelangten.

Umfang

Die Sammlung umfasst alle Ausstellungskataloge der Galerie Flechtheim (meist im Original, auch als Digitalisat oder Fotokopie), die Zeitschriften „Der Querschnitt“ von 1921 bis 1933, die Jahrbücher „Omnibus“ 1931–32, die meisten der 30 Mappen, Drucke oder Ausgaben der Galerie Flechtheim, die zwischen 1920 und 1929 erschienen, sowie etwa 30 Bücher aus Alfred Flechtheims Besitz, die mit seinem Exlibris versehen sind.

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Notation: Flechtheim

Die Benutzung der Alt- und Sonderbestände erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

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Flug- und Zeitungsblätter

Inhalt

Die Sammlung besteht aus mehreren Kapseln:

  • Flugblätter und Einzelnummern von Zeitungen betreffend die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts, erschienen 1813-1871, Signatur: ADG110(2)
  • Berliner Flugblätter aus der Revolutionszeit 1918/19 und der Frühzeit der deutschen Republik, erschienen 1848-1925, Signatur: ADG118(2)
    Enthalten sind Wahl- und Parteiaufrufe, Blätter zu verschiedenen Wahlen, zum Kapp-Putsch, zur Streikbewegung, außerdem verschiedene Einzelflugblätter, darunter „Hunger“ mit einem Originalholzschnitt von Käthe Kollwitz.
  • Flug- und Zeitungsblätter zur Reichstagswahl 1907, zur Reichstagsersatzwahl 1911 und einzelne Materialien aus der Zeit der Weimarer Republik um 1923, Signatur ADG96(2) und ADG784(2)

Umfang

ca. 850 Blatt

Erschließung und Benutzung

Die Erschließung ist noch nicht abgeschlossen, so dass im Suchportal noch nicht zu jedem Blatt eine Titelaufnahme zu finden ist. Die beiden Sammlungsteile mit den Signaturen ADG110(2) bzw. ADG118(2) können Sie jeweils als Ganzes undefinedim Suchportal aufrufen und bestellen mit der Signatur ADG110(2) bzw. ADG118(2). Die Benutzung erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

Die Materialien der Kapseln ADG784(2) und ADG96(2) sind vollständig erschlossen und im Online-
Katalog über die Signatur recherchierbar. Zudem wurden die Materialien digitalisiert und können am
Elektronischen Leseplatz im Sonderlesesaal eingesehen werden.

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Sammlung Fries

Inhalt

Im Zuge des Aufbaus des Philosophischen Instituts der HHU in den 1960er Jahren wurde das Fries-Archiv als Teil der Forschungsabteilung für Wissenschaftstheorie eingerichtet. Es sollte die von den Professoren Gert König und Lutz Geldsetzer auf den Weg gebrachte Ausgabe der „Sämtlichen Schriften“ des Philosophen Jakob Friedrich Fries (1773–1843) unterstützen sowie die Fries-Forschung, die von dem Neufriesianer Leonard Nelson begründet worden war, fortsetzen. Das umfängliche und materialreiche Archiv war von Beginn an der ULB als „Sammlung Fries“ zugehörig. Im Rahmen der Buchanschaffungen sind die Originalausgaben der Fries’schen Werke (teils sehr seltene, kleinere Schriften), die Sekundärliteratur zu Fries sowie Fries-Lektüren (teils wertvolle Erstausgaben) erworben worden.

Umfang

Archivmaterial: 6 laufende Meter
Buchbestand: ca. 10 laufende Meter

Erschließung und Benutzung

In undefinedKalliope finden Sie die Sammlung  mit dem Bestandsnamen „Sammlung Fries“. Alternativ der undefineddirekte Link zum Nachlass im Katalog des Kalliope-Verbunds. Die Sammlung ist zudem in einem Findbuch beschrieben, das derzeit überarbeitet wird. Der Buchbestand ist im Suchportal recherchierbar.
Signatur: slg 90 (Bücher), slg 90/Dok (Archivmaterial)
Bitte bestellen Sie die Materialien telefonisch oder per E-Mail in den undefinedSonderlesesaal.

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Galerie Schmela

Inhalt

Die Galerie Schmela wurde 1957 von Alfred Schmela in Düsseldorf gegründet. Sie wurde nach seinem Tod von seiner Frau Monika Schmela und der Tochter Ulrike Schmela-Brüning weitergeführt. Sie galt bis zu ihrer Schließung im Jahr 2008 als eine der bedeutendsten deutschen Kunstgalerien für moderne Kunst. Viele Avantgarde-Künstler wie Yves Klein, Lucio Fontana, Konrad Klapheck, Gerhard Richter, die ZERO-Künstler stellte sie zum ersten Mal in Deutschland aus. Auch die erste kommerzielle Ausstellung von Joseph Beuys fand dort 1965 statt. Die Sammlung der ULB Düsseldorf umfasst u.a. Ausstellungskataloge und Einladungskarten der Galerie aus den Jahren ihrer Gründung bis zum Jahr ihrer Schließung 2008.

Umfang

215 Exemplare

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im Suchportal recherchier- und bestellbar.

Signatur: slg 25

Die Benutzung der Alt- und Sonderbestände erfolgt im Sonderlesesaal.

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Sammlung Korczak (Privatsammlung Barbara Engemann-Reinhardt)

Inhalt

Über das Erziehungswissenschaftliche Institut der Heinrich-Heine-Universität gelangte die Privatsammlung von Barbara Engemann-Reinhardt zu dem polnischen Arzt, Schriftsteller und Pädagogen Janusz Korczak (1878–1942) in die ULB. Die aus Archivmaterial und Büchern bestehende Sammlung dient der Pflege seines Andenkens sowie der Korczak-Forschung. Der Bestand wird im Rahmen der Möglichkeiten um weiteres Material angereichert.

Umfang

4,0 laufende Meter

Erschließung und Benutzung

In undefinedKalliope finden Sie die Sammlung mit dem Bestandsnamen „Sammlung Korczak“. Alternativ der undefineddirekte Link zum Nachlass im Katalog des Kalliope-Verbunds. Die Sammlung ist zudem in einem provisorischen Findbuch beschrieben. Der Buchbestand ist im Suchportal recherchierbar. Signatur: slg 15 (Bücher), slg 15/Dok (Archivmaterial)
Bitte bestellen Sie die Materialien telefonisch oder per E-Mail in den undefinedSonderlesesaal.

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Moreanum

Inhalt

Das Moreanum umfasst Werke des englischen Humanisten und Staatsmanns Sir Thomas More (Thomas Morus) (1478–1535) sowie der Sekundärliteratur über ihn. Die Sammlung wurde von der Forschungsstelle für Englische Renaissance des Anglistischen Instituts der Heinrich-Heine-Universität unter der Leitung von Prof. Hubertus Schulte Herbrüggen aufgebaut. Herzstück des Bestands ist ein Exemplar der ersten Folioausgabe von „The Workes of Sir Thomas More 1557“ (das Huth/Burns/Leyel/Borowitz-Exemplar).

Umfang

rund 2.000 Bände

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: mor...
Die Benutzung der Alt- und Sonderbestände erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

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Münzsammlung Winsemann Falghera

Inhalt

Die private Sammlung wurde im Jahr 1994 von Ermanno Winsemann Falghera als Dauerleihgabe an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf übergeben. Die Münzen reflektieren die Geschichte einer Region im südwestlichen Kleinasien der spätarchaischen und klassischen Zeit, die sich zwischen den Interessenssphären der griechischen Städtebündnisse einerseits und des persischen Großreichs andererseits behaupten musste.  Die Sammlung Winsemann Falghera wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf verwahrt.

Umfang

250 lykische Silberprägungen

Erschließung und Benutzung

Abgesehen von 21 Münzen, die nachträglich in die Kollektion aufgenommen wurden, ist die Sammlung Winsemann Falghera in Gänze publiziert: 

VISMARA, N., 1989. Monetazione arcaica della Lycia; Bd. 2: La collezione Winsemann Falghera. Mailand: Ennerre

Die Sammlung wird derzeit digitalisiert und steht demnächst im undefineddigitalen Münzkabinett der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur Verfügung.
Die Benutzung der Originale erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

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Sammlung philosophischer Rara und historischer Lexika

Inhalt

Der wertvolle und seltene Philosophiebestand aus dem Bereich Altes Buch umfasst Enzyklopädien, Lexika, Erst-/Originalausgaben, Werkausgaben sowie alte Drucke klassischer philosophischer Literatur. Er geht auf die sorgfältigen Erwerbungsaktivitäten des Philosophischen Instituts der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur Zeit seiner Entstehung zurück und repräsentiert als physisches Ensemble eine hochrangige Dokumentation der Aufbauarbeit des Instituts sowie der (lokalen) Philosophie als Disziplin (Philosophie als „Wissenschaft der Wissenschaften“).
Neben den eigentlichen philosophischen Lexika enthält die Sammlung, unter anderem zum Zweck begriffsgeschichtlicher Forschung, die großen einzelsprachlichen Wörterbücher, die großen Standardenzyklopädien ausgewiesener Sprach- und Kulturbereiche sowie die wichtigsten Fachlexika der Einzelwissenschaften.

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An bedeutenden Erwerbungen seien beispielhaft genannt: Joh. Micraelius, Lexicon Philosophicum (1653); Joh. Baptista Bernardus, Seminarium totius Philosophiae (2. Ausg. 1599); Armandus de Bellovisu, De declaratione difficilium terminorum Theologiae, Philosophiae atque Logicae (1500); Pierre Bersuire (Berchorius), Opera Omnia (1712), darin sein „Dictionarius“ (1489); Joh. Adam Scherzer, Vademecum sive manuale philosophicum (1654); die umfassenden Lexika und Enzyklopädien von Suidas, Photius, Konrad Lykosthenos, Laurentius Beyerlinck, Diderot-d’Alembert, Felice, die „Frankfurter Enzyklopädie“ und viele andere, daneben die zahlreichen alten Drucke der Klassiker in scholastischen Folioausgaben.

Umfang

etwa 3.500 Bände (ca. 180 laufende Meter)

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im Suchportal recherchier- und bestellbar.
Signatur: slg 5
Die Benutzung erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

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Plakatsammlung

Inhalt

Die Plakatsammlung hat die folgenden thematischen Schwerpunkte:

„Parole der Woche – Parteiamtliche Wandzeitung der NSDAP“: 268 Stücke, Format 84 x 120 cm, Dezember 1937 bis Februar 1943, 52 Ausgaben pro Jahrgang
Spielpläne der Düsseldorfer Theater („Opernhaus“, „Kammerspiele“, „Städtische Bühnen Düsseldorf“ usw.): rund 470 Stücke aus dem Zeitraum 1930 bis 1952.

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Der restliche Teil der Sammlung bietet einen Querschnitt durch
das Plakatschaffen im Bereich von Kultur und Verwaltung der
Stadt Düsseldorf (Aufrufe, Konzerte, Vorträge, Touristik usw.)
von 1930 bis 1970.

Umfang

knapp 2.000 Plakate

Erschließung und Benutzung

Die Plakate werden derzeit im Suchportal verzeichnet.
Signatur: pla...
Die Benutzung erfolgt im undefinedSonderlesesaal.

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Schulprogramme

Inhalt

Vom Städtischen Hindenburg-Gymnasium (früher Städtisches Gymnasium und Realgymnasium Düsseldorf) übernahm die ULB 1933 dessen wertvolle Sammlung von etwa 37.000 Schulprogrammen, die geschlossen aufgestellt wurde. Sie enthält die Programmabhandlungen und Jahresberichte von Schulen aus dem gesamten Gebiet des damaligen Deutschen Reiches für die Jahre 1840 bis etwa 1910 (mit einzelnen Lücken). Zusammen mit einem bereits vorhandenen Bestand an Programmschriften von Düsseldorfer Schulen sowie Schulen aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf zählt die Sammlung insgesamt rund 39.000 Stücke. Davon gehören mehr als die Hälfte dem 19. Jahrhundert an. Thematische Schwerpunkte der Abhandlungen bilden die Bereiche Klassische Philologie, Pädagogik und Schulgeschichte sowie allgemeine Geschichte.

Umfang

ca. 39.000 Stücke

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist im Suchportal recherchier- und bestellbar. Zudem wurde sie vollständig digitalisiert und steht in den undefinedDigitalen Sammlungen zur Verfügung.
Signatur: q...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im undefinedSonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

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Theaterzettel und Bühnentexte

Inhalt

Die ältesten Theaterzettel der ULB stammen aus dem Jahr 1802; bis 1918 umfasst der Bestand über 13.000 Exemplare. Damit verfügt die ULB über die vollständigste Sammlung an Düsseldorfer Theaterzetteln aus dem 19. Jahrhundert. Die übrigen Theaterzettel datieren aus den Jahren zwischen 1919 und 1945, vereinzelt auch bis 1957. Die Sammlung gelangte mit der Übernahme der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf durch die HHU im Jahr 1970 an die heutige ULB.
Die Theaterzettel stammen aus dem Stadt-Theater Düsseldorf sowie dem Apollo-Theater Düsseldorf und werden im Falle des Stadt-Theaters durch eine Sammlung von Bühnentexten ergänzt.

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Die Theaterzettel des Stadt-Theaters belegen eindrucksvoll – mit der Saison 1805/06 einsetzend, bis 1844 lückenlos, von 1847 bis 1871 mit erheblichen Lücken – die Spielzeiten der Intendanten Joseph Derossi und Karl Immermann. Unter der Intendanz von Karl Immermann (1834–1837) fungierte das Düsseldorfer Theater zugleich als städtisches Musiktheater, künstlerisch geleitet von dem Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy. Mit Christian Dietrich Grabbe war ebenfalls ein bedeutender deutscher Dramatiker des 19. Jahrhunderts an der kurzen Glanzzeit der Immermann’schen „Musterbühne“ beteiligt. Die Theaterzettelsammlung umfasst außer den Düsseldorfer Aufführungen auch die Gastspiele der Truppe in Krefeld und Elberfeld.

In der Bestandsgruppe „Deutsche Literatur“ (Signatur: DLIT) befindet sich eine etwa 30 Bändchen umfassende Sammlung von Bühnentexten aus dem Besitz des Düsseldorfer Theaterpächters Joseph Derossi (Direktion 1818–1834, 1837–1844). Jeweils aufgeklebt ist die von der Theaterintendanz erlassene Benutzungsordnung. Besetzungsnotizen und Streichungen in den Texten geben anschaulich die Aufführungspraxis wieder.

Die Aufführungspraxis des Apollo-Theaters in der Zeit von 1905 bis 1950 wird im Bestand der ULB durch eine 180 Blätter umfassende Plakatsammlung sowie durch eine Sammlung der Zeitschriften und Programmhefte des Apollo-Theaters dokumentiert.
Das 1899 am Düsseldorfer Graf-Adolf-Platz eröffnete Apollo-Theater war mit seinen fast 3.000 Plätzen einer der größten Amüsier-Paläste Europas. Zu seinem Programm gehörten Konzerte, Varietes, Goethe-Festspiele und Filmvorführungen. In den 1920er Jahren traten hier so berühmte Truppen wie die Tiller-Girls oder die Rastellis auf, ab 1930 diente das „Apollo“ vorwiegend als Kino.

Umfang

ca. 60.000 Blatt, davon ca. 5.000 Blatt des Stadttheaters Düsseldorf

Erschließung und Benutzung

Theaterzettel zwischen 1802 und 1918 wurden innerhalb eines von der DFG geförderten Projekts erschlossen und digitalisiert: undefinedDüsseldorfer Theaterzettel in den Digitalen Sammlungen.
Signatur: KW... (Theaterzettel), DLIT... (Bühnentexte)
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im undefinedSonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

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Wetterkarten

Inhalt

Die ULB besitzt eine Sammlung von Wetterkarten des öffentlichen Wetterdienstes aus den Jahren 1904 bis 1939.

Umfang

59 Archivkisten

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist noch nicht erschlossen und benutzbar.

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zur Online-Auskunft

Sonderlesesaal

Universitätsstraße 1
Gebäude: 24.41
Etage/Raum: 01.60

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 9 – 17 Uhr

Tel. +49 211 81-15257

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Kontakt

Marcus Vaillant

Universitätsstraße 1
Gebäude: 24.41
Etage/Raum: 01.75
Tel. +49 211 81-13523
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDezernat Landesbibliothek & Sonderbestände