7/15 - Dr. Paul Leyden (1870–1936)

Kein Angehöriger der HHU

Paul Leyden war ein Mann, der an vielen verschiedenen Orten arbeitete und lebte. Aus seinem Nachlass ist erkennbar, dass er einige Zeit in der Schweiz, Italien und Frankreich, wo er in Paris verstarb, tätig war. Aus dieser Tatsache heraus entstand möglicherweise auch die von ihm selbst als Autobiografie betitelte Geschichte "Wanderers Sehnsucht". In seiner Jugend- und Studienzeit beschäftigte er sich mit Literatur und schrieb kleine Gedichte und Geschichten, was er in abnehmendem Maß sein Leben lang beibehielt. Im Alter von 42 Jahren veröffentlichte er das Buch "Ernst Winkler". Während seiner gesamten Zeit, in der er als Arzt tätig war, führte er medizinische Notizbücher und verfasste verschiedene Arbeiten zu Krankheits- und Medikamentenforschung.

Aus diesen Berichten gingen mehrere wissenschaftliche Abhandlungen, wie bspw. "L`cancer" und "Der Tetanus und seine Behandlung", hervor. Leider konnte nicht ermittelt werden, welche dieser Beiträge jemals veröffentlicht wurden. Viele seiner Arbeiten verfasste Leyden in Französisch, einige in Italienisch, aber auch in Deutsch.

Der Nachlass enthält Werke seiner literarischen Betätigung, medizinische Notizhefte, seine Doktorarbeit "Zur Kenntnis des Dimethylanilinoxyds" und Unterlagen zu Leydens Krankheits-, Stoff- und Medikamentenforschung. Die ULB Düsseldorf verwahrt unter der Signatur Dv 3249 ein Labor- und Versuchsbuch Leydens aus den Jahren 1922–1930.

Laufzeit der Akten: 1888–1958.
Umfang: 0,5 lfm.

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