7/3 - Prof. Dr. Peter Hüttenberger (1938–1992)

Angehöriger der HHU/Geisteswissenschaftler

Prof. Dr. Peter Hüttenberger, 1976–1992 Inhaber des Lehrstuhls VI des Historischen Seminars der Universität Düsseldorf (Neueste Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des Landes Nordrhein-Westfalen), 1979–1980 Dekan der Philosophischen Fakultät, 1980–1983 Rektor. 1960 bis 1966 hatte er in Tübingen, Bordeaux und Bonn Geschichte, Volkswirtschaft, Politikwissenschaften und Orientalistik studiert. Seine Bonner Dissertation von 1966 widmete sich den Gauleitern der NSDAP. –

1967–1971 war er als Archivar am Hauptstaatsarchiv Düsseldorf tätig, es folgte bis 1973 die Habilitation über die Entstehung der parlamentarischen Demokratie in Nordrhein-Westfalen als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft bei Karl Dietrich Bracher in Bonn. 1974 und 1975 arbeitete er am Institut für Zeitgeschichte in München im Projekt "Widerstand und Verfolgung in Bayern in der NS-Zeit". 1975 folgte ein Ruf an die Universität Bielefeld, wo er bis zu seinem Wechsel nach Düsseldorf im folgenden Jahr eine Professur für Zeitgeschichte innehatte.

Der Teilnachlass enthält Gutachten zu Forschungsprojekten, Akten zu Hüttenbergers hochschulpolitischer Tätigkeit, Unterlagen zu Veröffentlichungen, Vorträge, eine Korrespondenzserie mit Studentinnen und Studenten, Protokolle und Rundschreiben der Philosophischen Fakultät. Akten zum Rektorat und Dekanat sind nicht vorhanden. Habilitationsunterlagen wurden entnommen und unter dem Namen des Habilitanten erschlossen.

Laufzeit der Akten: (1945) 1976–1992.
Umfang: 3,0 lfm.

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