7/6 - Prof. Dr. Elisabeth Trube-Becker (1919–2012)

Angehörige der HHU/Medizinerin

Prof. Dr. Trube-Becker widmete einen großen Teil ihrer Arbeit dem Thema "Gewalt gegen Kinder und Frauen". Zu diesem Thema erschienen auch etliche Zeitungsartikel, Veröffentlichungen und Bücher, die zum Teil im Nachlass enthalten sind oder kommentiert werden. Diesbezüglich enthält der Nachlass Korrespondenz mit dem Deutschen Kinderschutzbund, mit Rechtsanwälten, Kollegen und insbesondere den Briefwechsel zu einem gemeinsamen Literaturprojekt mit Alice Schwarzer zum Thema "Männerjustiz".

Aus ihrem Lehrmaterial von der Arbeit am Institut für Rechtsmedizin ist Aktenmaterial zu Staatsexamina, Promotions- und Amtsarztprüfungen enthalten. Eine große Reihe von Kleinbild-Diapositiven, Fotografien und Negativen stellt Vorlesungsmaterial zur Erbbiologie und Toxikologie dar. Dabei handelt es sich meist um selbst durchgeführte erbbiologische Untersuchungen zur Feststellung der Vaterschaft. Einige interessante Fälle werden durch Gutachten, Fotos und Gerichtsurteile kommentiert und erläutert. Eine Veröffentlichung zur Beurteilung des Beweiswertes der Erbbiologie, der etliche Statistiken zugrunde liegen, lässt darauf schließen, wie und in welchem Umfang erbbiologische Untersuchungen in den 1950er–1980er Jahren durchgeführt wurden und wie sich die Verfahren im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Laufzeit der Akten: 1935–2000.
Umfang: 1,5 lfm.

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