7/63 - Jahns, Hans Martin
Angehöriger der HHU/Naturwissenschaftler
Prof. Dr. Hans Martin Jahns (*1941 in Holzminden; †2017 in Bad Homburg) war ein deutscher Botaniker mit Schwerpunkt auf der Morphologie und Systematik von Flechten. Er studierte Biologie an der Philipps-Universität Marburg und promovierte dort 1967. Nach Stationen an der Universität Groningen (NL) und der Goethe-Universität Frankfurt am Main - wo er sich 1975 habilitierte - wurde er 1987 Professor für Botanik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
In 1987 wurde Prof. Jahns an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf berufen, wo er bis zu seinem Ruhestand in 2006 Geschäftsführender Leiter des Botanischen Institutes und Direktor des Botanischen Gartens war. 1994/95 vertrat er als Dekan die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Von 1999 bis 2003 war er Prorektor für Forschung, Forschungstransfer und wissenschaftlichen Nachwuchs. Nach seiner Verabschiedung in den Ruhestand beteiligte sich Martin Jahns weiterhin mit Vorlesungen, Praktika und Exkursionen an der akademischen Lehre. Außerdem übernahm er vielfältige ehrenamtliche Aufgaben im Botanischen Garten, u.a. als Co-Autor eines umfassenden Gartenführers.
Dieser Teilnachlass enthält Unterlagen zu Jahns persönlichem Werdegang (Bonzeplaketten, Lebenslauf, Zeitungsausschnitten), aus Lehre (Vorlesungsskripte und Exkursionen) und Forschung.
Ein Teilnachlass Prof. Hans Martin Jahns mit Unterlagen zu seiner Studienzeit in Marburg 1960-1968 (Studienbuch und -ausweis, vollständige Sammlung der im Anfängerpraktikum sowie in den Großpraktika Botanik und Zoologie verfaßten Zeichnungen, Photos von der Laborarbeit in den Großpraktika, von Exkursionen, von der Promotion 1968, Tagebücher zu Exkursionen u.a.m.) liegt seit 2019 als Depositum im Universitätsarchiv Marburg (Bestand 309/78).
Laufzeit der Akten: 1987 - 2018
Umfang: ca. 0,5 lfm.