Die ULB als Universitätsbibliothek

Die ULB Düsseldorf. Wissen, wo das Wissen ist.

Kurzprofil

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Düsseldorf ist eine zentrale Serviceeinrichtung der Heinrich-Heine-Universität (HHU). Ihre Aufgabe ist es, Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung mit Literatur, wissenschaftlichen Informationen und Dienstleistungen zu unterstützen. Darüber hinaus stellt sie ihre Bestände und Angebote der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die ULB besteht aus einer Zentralbibliothek mit fünf dezentralen Standorten. Verwaltung und Medienbearbeitung sind zentral organisiert. Kataloge, Datenbanken, E-Books und E-Journals stehen über das Bibliotheksnetz sowohl in der ganzen Universität als auch am heimischen Arbeitsplatz zur Verfügung.

Zusammen mit den Universitäts- und Landesbibliotheken Münster und Bonn nimmt die ULB landesbibliothekarische Aufgaben im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wahr. 

Geschichte der ULB

Die heutige Universitäts- und Landesbibliothek entstand im Kontext der Gründung der Universität Düsseldorf. Als organisatorische Einheit formte sie sich mit dem Beginn der Amtszeit ihres ersten Direktors, Günter Gattermann, der Übernahme des 500.000 Bände umfassenden Bestands der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf und der Integration der Bibliothek der Medizinischen Akademie (250.000 Bde.) im Herbst 1970. Bei Bezug des Neubaus im Jahr 1979 war die Struktur des Bibliothekssystems der Heinrich-Heine-Universität als integriertes bzw. einschichtiges Bibliothekssystem entschieden und im Bewusstsein der Universität verankert.

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Ihre historischen Wurzeln sieht die Universitäts- und Landesbibliothek in der 1770 von Kurfürst Karl-Theodor von der Pfalz gegründeten öffentlichen Bibliothèque. Die Sammlungen dieser Bibliothek und ihrer Nachfolgeeinrichtung, der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf prägen bis heute das Profil der Universitäts- und Landesbibliothek. Dazu zählen insbesondere die mittelalterlichen Handschriften, Inkunabeln, Alten Drucke des 16.–18. Jahrhunderts, mehrere Gelehrtenbibliotheken sowie Bibliotheken von Düsseldorfer Bürgern und Kultureinrichtungen. In ihrer Bedeutung lange Zeit unterschätzte Sammlungen – zu nennen sind hier unter anderem die Sammlungen zu Schulprogrammen, Theaterzetteln, Fotografien oder Plakaten – werden in jüngerer Zeit durch intensive Erschließungs- und Digitalisierungsaktivitäten bekannter gemacht. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurden auch bislang unbekannte Schätze wie eine Sammlung illustrierter Bücher der Düsseldorfer Malerschule, ein bedeutendes Konvolut an gartenkunsthistorischen Darstellungen sowie eine Sammlung Alfred Flechtheim gehoben.

1993 wurde die Universitätsbibliothek Landesbibliothek für den Regierungsbezirk Düsseldorf und durfte sich fortan Universitäts- und Landesbibliothek nennen. Im ministeriellen Auftrag sammelt sie seitdem die im Regierungsbezirk Düsseldorf erscheinenden Publikationen. Zusammen mit der ULB Münster erstellt sie seit 1983 die Nordrhein-Westfälische Bibliographie.

Medienangebot und Services

Das Medienangebot der ULB umfasst zurzeit ca. 2,5 Millionen Einheiten (Stand: Dezember 2017). Die naturwissenschaftlichen und medizinischen Zeitschriftenabonnements wurden in den letzten Jahren weitgehend auf E-only umgestellt. Mit zeitlicher Verzögerung wird mittlerweile das elektronische Buch intensiv nachgefragt. Publikationen der Heinrich-Heine-Universität, insbesondere Dissertationen, werden seit dem Jahr 2000 auch in elektronischer Form angeboten. Im Rahmen ihrer undefinedDigitalen Sammlungen bietet die ULB ihre am stärksten nachgefragten historischen Sammlungen in elektronischer Form an.

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Zentraler Einstiegspunkt für die wissenschaftliche Literatursuche ist ein undefinedSuchportal, in dem der analoge und digitale Bestand der Bibliothek nachgewiesen ist sowie die von der ULB lizenzierten und frei zugängliche Informationsressourcen, seien es E-Books, Zeitschriftenartikel oder Datenbankeinträge, sowie mehrere hundert Millionen weiterer Metadaten recherchierbar sind. Bestände der ULB, die dort (noch) nicht oder nicht vollständig verzeichnet sind (z. B. Handschriften, Handschriftenfragmente, Thomas-Mann-Sammlung) können über Spezialverzeichnisse recherchiert werden. Literatur über das Land Nordrhein-Westfalen lässt sich komfortabel über die Nordrhein-Westfälische Bibliographie finden, ist aber auch im Suchportal enthalten.

Für spezielle Fragen stehen an allen Standorten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ULB zur Verfügung, zudem bietet die ULB undefinedOnline-Auskunft per Chat an.

Die Zentralbibliothek sowie die Fachbibliotheken sind zurzeit täglich bis 24 Uhr geöffnet – auch am Wochenende. Mit der Selbstverbuchung, der automatisierten Buchrückgabe, dem Kassenautomaten sowie den Selbstabholbereichen für Magazinbestellungen, Vormerkungen und Fernleihen unterstützt die ULB während der gesamten undefinedÖffnungszeiten einen vorbildlichen Selbstservice.

Lernort

Die ULB bietet in der Zentralbibliothek sowie in drei Verbundbibliotheken, zwei Fachbibliotheken und einem Selbstlernzentrum vielfältige Möglichkeiten zum Lernen und Arbeiten. Insgesamt stehen rund 2.250 Einzelarbeitsplätze und zahlreiche Gruppenarbeitsplätze zur Verfügung. Für die Nutzung der elektronischen Dienstleistungen stehen rund 200 PC-Arbeitsplätze bereit. Zudem gibt es für Angehörige der HHU die Möglichkeit, über LAN bzw. WLAN mit dem eigenen Notebook das Internet zu nutzen. Mithilfe moderner Aufsichtsscanner können schnell und vorlageschonend digitale Kopien erstellt werden, die auf verschiedenen Medien gespeichert und weiterverarbeitet werden können.

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Die Zentralbibliothek liegt im Zentrum des Campus. Dort ist rund die Hälfte des Bestands der ULB zugänglich. Etwa 700.000 Bände aktueller und oft gebrauchter wissenschaftlicher Literatur aller Wissenschaftsfächer – mit Ausnahme der Medizin und der Rechtswissenschaft – stehen den Besucherinnen und Besuchern in drei Lesegeschossen in systematischer Ordnung frei zugänglich zur Verfügung. Weitere 700.000 Bände sind in zwei Magazingeschossen aufgestellt.

Die fünf dezentralen Verbund- und Fachbibliotheken sind in den Gebäudegruppen der Fakultäten angesiedelt. In der Fachbibliothek Medizin und in der Fachbibliothek Rechtswissenschaft steht der gesamte Freihandbestand des jeweiligen Fachs zur Verfügung.

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