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Die cleveren Nonnen aus Paradiese

Virtuelle Ausstellung

Wer waren die Frauen, die im 14./15. Jahrhundert im Kloster Paradiese bei Soest die vier außergewöhnlichen und wunderschönen Chorbücher geschrieben und illustriert haben, die heute in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf verwahrt werden? Weshalb konnten sie noch in dieser Zeit – die allgemein als Zeit des Niedergangs gilt – so gut Latein? Und pflegten sie tatsächlich eine eigenständige liturgische Kultur, für die sie selbst Sequenzen komponierten?

Diesen und weiteren Fragen geht die virtuelle Ausstellung Die cleveren Nonnen aus Paradiese nach, die am 16. Mai 2019 im Rahmen des Festabends Musik aus Paradiese im Haus der Universität freigeschaltet wurden.

Parallel dazu entstand eine Publikation, die in kurzen wissenschaftlichen Beiträgen den kulturgeschichtlichen Hintergrund der Handschriften erläutert und außerdem eine CD enthält, auf der der Chor Ars Choralis Coeln die mittelalterlichen Stücke aus den Handschriften wieder zum Hören bringt.

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undefinedzum Nachbericht zum Festabend

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