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Auswärtsspiel

Wir bieten Museen, Galerien, Dokumentationszentren und Bibliotheken Exponate für Austellungen an. Aktuell finden Sie Medien aus unseren Beständen in folgender Ausstellung.

Aufgerissen - Die mittelalterlichen Baurisse des Kölner Doms

15. August bis 13. November 2022, tägl. 10 bis 18 Uhr
Kölner Domschatzkammer, Domkloster 4, Köln

Zur 700.-Jahrfeier der Weihe des gotischen Domchores werden in der Domschatzkammer Köln alle erhaltenen mittelalterlichen Bauzeichnungen des Kölner Doms präsentiert. Die ULB ist in der Ausstellung mit einer wertvollen mittelalterlichen Handschrift aus dem 12. Jahrhundert (Sign. Ms.-B-51) vertreten, die ein Fragment einer Zeichnung des Kölner Doms enthält. Die Zeichnung wurde bei der Restaurierung im Rückendeckel der Handschrift entdeckt. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war es üblich, nicht mehr benötigte Bücher zu zerschneiden und das kostbare Pergament oder Papier als Verstärkung der Einbände für neue Codices zu nutzen. Die ULB besitzt mehr als 1000 Fragmente mittelalterlicher Handschriften, die bei Restaurierungen entdeckt wurden. In einer Datenbank sind die bereits erschlossenen Fragmente der ULB zu recherchieren.

Die wertvolle Pergament-Handschrift, in deren Rückendeckel sich das Fragment des Kölner Domes befindet, enthält Werke der Kirchenväter Johannes Cassianus und Gennadius Massiliensis. Sie stammt ursprünglich aus der Zisterzienserabtei Altenberg und kam zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Kontext der Säkularisation in eine Vorgängereinrichtung der ULB. Die Handschrift mit dem eingebundenen Fragment ist über die Digitalen Sammlungen der ULB frei zugänglich.

Die Handschrift ist eine Leihgabe der Stadt Düsseldorf an die Universitäts- und Landesbibliothek.

Digitalisat der Handschrift mit zwei schmalen Fragmenten einer Federzeichnung, die höchstwahrscheinlich den Kölner Dom zeigen.

Datenbank der in der ULB erschlossenen Fragmente.

Informationen zur Ausstellung.

Zitrusmanie - Goldene Früchte in fürstlichen Gärten

Schloss Benrath, Museum für Gartenkunst
7. April  – 18. September 2022

Die Ausstellung im Museum für Gartenkunst beleuchtet mit Gemälden, dekorativen Grafiken, Skulpturen, Porzellan,
Modellen und aufwändig illustrierten Schriften facettenreich die Leidenschaft für Zitrusfrüchte zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Die Ausstellung im Museum wird von einer digitalen Ausstellung begleitet.

Die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf ist mit zehn Exponaten an der Ausstellung beteiligt.

Exponate, noch nicht digitalisiert:

  • Johann Christoph Volkamer. Continvation der Nürnbergischen Hesperidvm. Nürnberg, 1714
    Sign. 19 AGR265(4)
  • Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck. Hortus Dyckensis. Düsseldorf, 1834
    Sign. 19 NATW1234
  • Joseph P. de Tournefort. Institutiones rei herbariae. Lugduni, 1719
    Sign. 19 DV1647
Verantwortlichkeit: