Zum Inhalt springenZur Suche springen

Spezialsammlungen

Die Spezialsammlungen wurden entweder anhand thematischer oder materialspezifischer Kriterien von der Bibliothek zusammengestellt und mit einer eigenen Signatur versehen oder von Privatpersonen bzw. Universitätsangehörigen übernommen. Die folgende alphabetische Liste bietet kurze Informationen zu Inhalt, Umfang sowie zu Erschließung und Auffindbarkeit jeder Sammlung.

Die Digitalen Sammlungen bieten überdies Zugriff auf virtuell erstellte Sammlungen, deren Einzelobjekte unterschiedliche Signaturen haben.

Inhalt

Aus dem Nachlass von Dr. Reinhard und Emmi Heynen hat die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Universität nebst frühen römischen Prägungen auch eine kleine, aber feine Sammlung an römischer und ägyptischer Kleinkunst als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Die ägyptische Sammlung wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf verwahrt. Sie enthält neben Statuetten, Terrakotten, Amuletten, Skarabäen und Spielsteinen auch einen mumifizierten Falken.

Umfang

112 Objekte

Erschließung und Benutzung

Im Zuge des Digitalisierungsprojektes „Geschichte prägen“ des Institutes für Alte Geschichte wird die ägyptische Sammlung derzeit erstmals umfassend aufgearbeitet. Digitalisate und Erschließungsinformationen stehen im digitalen Münzkabinett der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur Verfügung.
Die Benutzung der Originale erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Die Sammlung Wilhelm Blasberg beinhaltet schwerpunktmäßig Materialien des Düsseldorfer Bildhauers Bert Gerresheim, sowie des Künstlers und Sammlers Carl Lauterbach. Mit beiden Künstlern ist und war Herr Blasberg befreundet. Den Bestand bilden u.a. Postkarten und Briefe an Herrn Blasberg, Festschriften, Programmhefte und Zeitungsartikel, ebenso wie Kunstführer, und Faksimiles. Zudem liegt ein kleiner Teilbestand zu dem deutschen Verleger Christoph von Schwerin vor. Desweiteren übergab Herr Blasberg Grafiken einiger Künstler des "Jungen Rheinlands"; z.B. Werke Gert Wollheims oder Karl Schwesigs.

Umfang

1 m

Erschließung und Benutzung

Der direkte Link zur Sammlung im Katalog des Kalliope-Verbunds. Signatur: slg 211/Dok. Bitte bestellen Sie die Materialien telefonisch oder per E-Mail in den Sonderlesesaal.
Unter der Signatur slg211 bzw. k/b0625 finden Sie im ULB-Katalog die Monographien und Grafiken der Sammlung.

Inhalt

Die Brüder Hans († 2003) und Heinz Urselmann sammelten über viele Jahre wertvolle Faksimileausgaben meist mittelalterlicher Handschriften und die zugehörige Literatur. Die Geschwister entschlossen sich, ihre umfangreiche Sammlung weiten Kreisen der Bevölkerung zugänglich zu machen und entschieden sich deshalb dafür, ihre Bücher in die Obhut der Universitäts- und Landesbibliothek zu geben.

Umfang

34 laufende Meter

Erschließung und Benutzung

Die Faksimilesammlung ist im ULB-Katalog recherchier- und bestellbar.
Signatur: fak...
Die Benutzung erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Alfred Flechtheim (1878-1937) trennte sich um 1909 von seiner illustrierten Büchersammlung zur Düsseldorfer Malerschule und sie, zusammen Verzeichnissen und Verkaufskatalogen zum gleichen Thema der damaligen Landes- und Stadtbibliothek überließ. Nach der Gründung seiner Galerie im Jahre 1913 sorgte er dafür, dass die Ausstellungskataloge der Galerie, ebenso wie die von ihm gegründete Zeitschrift „Der Querschnitt“ (ab 1920) ebenfalls in den Bestand der Bibliothek gelangten.

Umfang

Die Sammlung umfasst alle Ausstellungskataloge der Galerie Flechtheim (meist im Original, auch als Digitalisat oder Fotokopie), die Zeitschriften „Der Querschnitt“ von 1921 bis 1933, die Jahrbücher „Omnibus“ 1931–32, die meisten der 30 Mappen, Drucke oder Ausgaben der Galerie Flechtheim, die zwischen 1920 und 1929 erschienen, sowie etwa 30 Bücher aus Alfred Flechtheims Besitz, die mit seinem Exlibris versehen sind.

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im ULB-Katalog recherchier- und bestellbar.

Notation: Flechtheim

Die Benutzung der Alt- und Sonderbestände erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Die Sammlung besteht aus mehreren Kapseln:

  • Flugblätter und Einzelnummern von Zeitungen betreffend die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts, erschienen 1813-1871, Signatur: ADG110(2)
  • Berliner Flugblätter aus der Revolutionszeit 1918/19 und der Frühzeit der deutschen Republik, erschienen 1848-1925, Signatur: ADG118(2).
  • Flug- und Zeitungsblätter zur Reichstagswahl 1907, zur Reichstagsersatzwahl 1911 und einzelne Materialien aus der Zeit der Weimarer Republik um 1923, Signatur ADG96(2) und ADG784(2)

Umfang

ca. 850 Blatt

Erschließung und Benutzung

Die Erschließung ist noch nicht abgeschlossen, die Sammlungsteile mit den Signaturen ADG110(2) bzw. ADG118(2) können Sie aber jeweils als Ganzes im ULB-Katalog aufrufen und mit diesen Signaturen bestellen. Die Benutzung erfolgt im Sonderlesesaal.

Die Materialien der Kapseln ADG784(2) und ADG96(2) sind vollständig erschlossen und im ULB-Katalog über die Signatur recherchierbar. Digital können die Blätter am Elektronischen Leseplatz im Sonderlesesaal eingesehen werden.

Inhalt

Das Fries-Archiv sollte die von den Professoren Gert König und Lutz Geldsetzer auf den Weg gebrachte Ausgabe der „Sämtlichen Schriften“ des Philosophen Jakob Friedrich Fries (1773–1843) unterstützen sowie die Fries-Forschung, die von dem Neufriesianer Leonard Nelson begründet worden war, fortsetzen. Das umfängliche und materialreiche Archiv war von Beginn an der ULB als „Sammlung Fries“ zugehörig. Im Rahmen der Buchanschaffungen sind die Originalausgaben der Fries’schen Werke (teils sehr seltene, kleinere Schriften), die Sekundärliteratur zu Fries sowie Fries-Lektüren (teils wertvolle Erstausgaben) erworben worden.

Umfang

Archivmaterial: 6 laufende Meter
Buchbestand: ca. 10 laufende Meter

Erschließung und Benutzung

Direkt-Link zur Sammlung im Katalog des Kalliope-Verbunds. Die Sammlung ist zudem in einem Findbuch beschrieben, das derzeit überarbeitet wird. Der Buchbestand ist im ULB-Katalog recherchierbar.
Signatur: slg 90 (Bücher), slg 90/Dok (Archivmaterial)
Bitte bestellen Sie die Materialien telefonisch oder per E-Mail in den Sonderlesesaal.

Inhalt

Die Galerie Schmela wurde 1957 von Alfred Schmela in Düsseldorf gegründet. Sie wurde nach seinem Tod von seiner Frau Monika Schmela und der Tochter Ulrike Schmela-Brüning weitergeführt. Sie galt bis zu ihrer Schließung im Jahr 2008 als eine der bedeutendsten deutschen Kunstgalerien für moderne Kunst. Die Sammlung der ULB Düsseldorf umfasst u.a. Ausstellungskataloge und Einladungskarten der Galerie aus den Jahren ihrer Gründung bis zum Jahr ihrer Schließung.

Umfang

215 Exemplare

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im ULB-Katalo recherchier- und bestellbar.

Signatur: slg 25

Die Benutzung der Alt- und Sonderbestände erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Über das Erziehungswissenschaftliche Institut der Heinrich-Heine-Universität gelangte die Privatsammlung von Barbara Engemann-Reinhardt zu dem polnischen Arzt, Schriftsteller und Pädagogen Janusz Korczak (1878–1942) in die ULB. Die aus Archivmaterial und Büchern bestehende Sammlung dient der Pflege seines Andenkens sowie der Korczak-Forschung. Der Bestand wird im Rahmen der Möglichkeiten um weiteres Material angereichert.

Umfang

4,0 laufende Meter

Erschließung und Benutzung

Direkt-Link zum Nachlass im Katalog des Kalliope-Verbunds. Die Sammlung ist zudem in einem provisorischen Findbuch beschrieben. Der Buchbestand ist im ULB-Katalog recherchierbar. Signatur: slg 15 (Bücher), slg 15/Dok (Archivmaterial)
Bitte bestellen Sie die Materialien telefonisch oder per E-Mail in den Sonderlesesaal.

Inhalt

Die Sammlung des Unternehmers Kurt Martin aus Haan beinhaltet Unterrichtsunterlagen sowie Feldpostkarten seines Vaters Ernst Martin aus dem 1. Weltkrieg. Darüber hinaus Fotografien aus der Weltkriegszeit bis 1968.

Umfang

15 cm

Erschließung und Benutzung

Direkt-Link zum Nachlass im Katalog des Kalliope-Verbunds. Signatur: slg 212/Dok
Bitte bestellen Sie die Materialien telefonisch oder per E-Mail in den Sonderlesesaal.

Inhalt

Das Moreanum umfasst Werke des englischen Humanisten und Staatsmanns Sir Thomas More (Thomas Morus) (1478–1535) sowie der Sekundärliteratur über ihn. Herzstück des Bestands ist ein Exemplar der ersten Folioausgabe von „The Workes of Sir Thomas More 1557“ (das Huth/Burns/Leyel/Borowitz-Exemplar).

Umfang

rund 2.000 Bände

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im ULB-Katalog recherchier- und bestellbar.
Signatur: mor...
Die Benutzung der Alt- und Sonderbestände erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Die Münzen reflektieren die Geschichte einer Region im südwestlichen Kleinasien der spätarchaischen und klassischen Zeit, die sich zwischen den Interessenssphären der griechischen Städtebündnisse einerseits und des persischen Großreichs andererseits behaupten musste.  Die Sammlung Winsemann Falghera wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf als Dauerleihgabe verwahrt.

Umfang

250 lykische Silberprägungen

Erschließung und Benutzung

Abgesehen von 21 Münzen, die nachträglich in die Kollektion aufgenommen wurden, ist die Sammlung Winsemann Falghera in Gänze publiziert: 

VISMARA, N., 1989. Monetazione arcaica della Lycia; Bd. 2: La collezione Winsemann Falghera. Mailand: Ennerre

Die Sammlung wird derzeit digitalisiert und steht demnächst im digitalen Münzkabinett der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur Verfügung.
Die Benutzung der Originale erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Der wertvolle und seltene Philosophiebestand aus dem Bereich Altes Buch umfasst Enzyklopädien, Lexika, Erst-/Originalausgaben, Werkausgaben sowie alte Drucke klassischer philosophischer Literatur. Neben den eigentlichen philosophischen Lexika enthält die Sammlung, unter anderem zum Zweck begriffsgeschichtlicher Forschung, die großen einzelsprachlichen Wörterbücher, die großen Standardenzyklopädien ausgewiesener Sprach- und Kulturbereiche sowie die wichtigsten Fachlexika der Einzelwissenschaften. An bedeutenden Erwerbungen seien beispielhaft genannt: Joh. Micraelius, Lexicon Philosophicum (1653); Joh. Baptista Bernardus, Seminarium totius Philosophiae (2. Ausg. 1599); Armandus de Bellovisu, De declaratione difficilium terminorum Theologiae und viele andere, daneben die zahlreichen alten Drucke der Klassiker in scholastischen Folioausgaben.

Umfang

etwa 3.500 Bände (ca. 180 laufende Meter)

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist vollständig im ULB-Katalog recherchier- und bestellbar.
Signatur: slg 5
Die Benutzung erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Die Plakatsammlung hat die folgenden thematischen Schwerpunkte:
„Parole der Woche – Parteiamtliche Wandzeitung der NSDAP“: 268 Stücke, Format 84 x 120 cm, Dezember 1937 bis Februar 1943, 52 Ausgaben pro Jahrgang
Spielpläne der Düsseldorfer Theater („Opernhaus“, „Kammerspiele“, „Städtische Bühnen Düsseldorf“ usw.): rund 470 Stücke aus dem Zeitraum 1930 bis 1952.
Der restliche Teil der Sammlung bietet einen Querschnitt durch das Plakatschaffen im Bereich von Kultur und Verwaltung der Stadt Düsseldorf (Aufrufe, Konzerte, Vorträge, Touristik usw.)
von 1930 bis 1970.

Umfang

knapp 2.000 Plakate

Erschließung und Benutzung

Die Plakate werden derzeit im ULB-Katalog verzeichnet.
Signatur: pla...
Die Benutzung erfolgt im Sonderlesesaal.

Inhalt

Vom Städtischen Hindenburg-Gymnasium (früher Städtisches Gymnasium und Realgymnasium Düsseldorf) übernahm die ULB 1933 dessen wertvolle Sammlung von etwa 37.000 Schulprogrammen, die geschlossen aufgestellt wurde. Sie enthält die Programmabhandlungen und Jahresberichte von Schulen aus dem gesamten Gebiet des damaligen Deutschen Reiches für die Jahre 1840 bis etwa 1910 (mit einzelnen Lücken). Zusammen mit einem bereits vorhandenen Bestand an Programmschriften von Düsseldorfer Schulen sowie Schulen aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf zählt die Sammlung insgesamt rund 39.000 Stücke. Davon gehören mehr als die Hälfte dem 19. Jahrhundert an. Thematische Schwerpunkte der Abhandlungen bilden die Bereiche Klassische Philologie, Pädagogik und Schulgeschichte sowie allgemeine Geschichte.

Umfang

ca. 39.000 Stücke

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist im ULB-Katalog recherchier- und bestellbar. Zudem wurde sie vollständig digitalisiert und steht in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung.
Signatur: q...
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die ältesten Theaterzettel der ULB stammen aus dem Jahr 1802; bis 1918 umfasst der Bestand über 13.000 Exemplare. Damit verfügt die ULB über die vollständigste Sammlung an Düsseldorfer Theaterzetteln aus dem 19. Jahrhundert. Die übrigen Theaterzettel datieren aus den Jahren zwischen 1919 und 1945, vereinzelt auch bis 1957.
Die Theaterzettel stammen aus dem Stadt-Theater Düsseldorf sowie dem Apollo-Theater Düsseldorf und werden im Falle des Stadt-Theaters durch eine Sammlung von Bühnentexten ergänzt.

Umfang

ca. 60.000 Blatt, davon ca. 5.000 Blatt des Stadttheaters Düsseldorf

Erschließung und Benutzung

Theaterzettel zwischen 1802 und 1918 wurden innerhalb eines von der DFG geförderten Projekts erschlossen und digitalisiert: Düsseldorfer Theaterzettel in den Digitalen Sammlungen.
Signatur: KW... (Theaterzettel), DLIT... (Bühnentexte)
Titel bis zum Erscheinungsjahr 1850 sind im Sonderlesesaal benutzbar, Titel ab dem Erscheinungsjahr 1851 im Lesegeschoss O2.

Inhalt

Die ULB besitzt eine Sammlung von Wetterkarten des öffentlichen Wetterdienstes aus den Jahren 1904 bis 1939.

Umfang

59 Archivkisten

Erschließung und Benutzung

Die Sammlung ist noch nicht erschlossen und daher nicht benutzbar.

Verantwortlichkeit: