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Projekte

Abgeschlossene Projekte (in Auswahl)

Projektleitungen (bei Projektabschluss):

  • Dr. Anne Liewert
  • Michael Porzberg

Projektförderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektlaufzeit: 1998–2016

Projektbeschreibung:

Die Handschriften der ULB Düsseldorf bilden eine der bedeutendsten Sammlungen des Landes Nordrhein-Westfalens. Die Kollektion erstreckt sich über einen Zeitraum vom 9. bis 16. Jahrhundert und zählt rund 400 Exemplare. Da sie ganz überwiegend als Säkularisationsgut aus 22 rheinischen und westfälischen Klöstern, Stiften und Konventen stammt, ist sie noch stärker liturgisch und theologisch geprägt, als dies bei Sammlungen mittelalterlicher Handschriften ohnehin zu vermuten ist.

Die Tiefenerschließung der Handschriften erfolgte nach den „Richtlinien Handschriftenkatalogisierung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In diesem DFG-Projekt wurden die Handschriften der Signaturengruppen B–P erschlossen.

Der Düsseldorfer Handschriftenkatalog ist in mehreren Bänden erschienen:

  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppe B in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Teil 1. Ms. B 1 bis B 100, beschrieben von Eef Overgaauw, Joachim Ott und Gerhard Karpp. Wiesbaden: Harrassowitz, 2005. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 1).
    ISBN 3-447-05072-1
    Zur digitalen Version des Handschriftenkatalogs, Band 1
  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppe B in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Teil 2. Ms. B 101a bis B 214, beschrieben von Agata Mazurek und Joachim Ott. Hrsg. von Irmgard Siebert und Gabriele Dreis. Wiesbaden: Harrassowitz, 2011. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 2).
    ISBN 3-447-06222-0
  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppe C in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Beschrieben von Agata Mazurek. Wiesbaden: Harrassowitz, 2012. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 3).
    ISBN 978-3-447-06724-9
  • Die mittelalterlichen Handschriften und Fragmente der Signaturengruppe D in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Beschrieben von Katrin Janz-Wenig, Monika E. Müller und Gregor Patt. Teil 1 und 2. Wiesbaden: Harrassowitz, 2015. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 4).
    ISBN 978-3-447-10514-9
  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppen E, F, G, N und P in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Beschrieben von Monika E. Müller und Katrin Janz-Wenig. Wiesbaden: Harrassowitz (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 5).
    ISBN 978-3-447-10741-9

Zu den mittelalterlichen Handschriften in den Digitalen Sammlungen.

Projektleitungen (bei Projektabschluss):

  • Dr. Anne Liewert
  • Michael Porzberg

Projektförderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektlaufzeit: 1998–2016

Projektbeschreibung:

Die Handschriften der ULB Düsseldorf bilden eine der bedeutendsten Sammlungen des Landes Nordrhein-Westfalens. Die Kollektion erstreckt sich über einen Zeitraum vom 9. bis 16. Jahrhundert und zählt rund 400 Exemplare. Da sie ganz überwiegend als Säkularisationsgut aus 22 rheinischen und westfälischen Klöstern, Stiften und Konventen stammt, ist sie noch stärker liturgisch und theologisch geprägt, als dies bei Sammlungen mittelalterlicher Handschriften ohnehin zu vermuten ist.

Die Tiefenerschließung der Handschriften erfolgte nach den „Richtlinien Handschriftenkatalogisierung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In diesem DFG-Projekt wurden die Handschriften der Signaturengruppen B–P erschlossen.

Der Düsseldorfer Handschriftenkatalog ist in mehreren Bänden erschienen:

  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppe B in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Teil 1. Ms. B 1 bis B 100, beschrieben von Eef Overgaauw, Joachim Ott und Gerhard Karpp. Wiesbaden: Harrassowitz, 2005. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 1).
    ISBN 3-447-05072-1
    Zur digitalen Version des Handschriftenkatalogs, Band 1
  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppe B in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Teil 2. Ms. B 101a bis B 214, beschrieben von Agata Mazurek und Joachim Ott. Hrsg. von Irmgard Siebert und Gabriele Dreis. Wiesbaden: Harrassowitz, 2011. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 2).
    ISBN 3-447-06222-0
  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppe C in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Beschrieben von Agata Mazurek. Wiesbaden: Harrassowitz, 2012. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 3).
    ISBN 978-3-447-06724-9
  • Die mittelalterlichen Handschriften und Fragmente der Signaturengruppe D in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Beschrieben von Katrin Janz-Wenig, Monika E. Müller und Gregor Patt. Teil 1 und 2. Wiesbaden: Harrassowitz, 2015. (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 4).
    ISBN 978-3-447-10514-9
  • Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppen E, F, G, N und P in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Beschrieben von Monika E. Müller und Katrin Janz-Wenig. Wiesbaden: Harrassowitz (Kataloge der Handschriftenabteilung. Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Band 5).
    ISBN 978-3-447-10741-9

Zu den mittelalterlichen Handschriften in den Digitalen Sammlungen.

Projektleitungen:

  • Kathrin Lucht-Roussel (01.11.2009–31.01.2012)
  • Sandra Heppener (01.09.2012–30.11.2013)
  • Kathrin Kessen (01.12.2013–31.03.2014)

Projektförderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektlaufzeit:

  • 01.11.2009–31.01.2012 (1. Förderabschnitt)
  • 01.09.2012–31.03.2014 (2. Förderabschnitt)

Projektbeschreibung:

Mit einer Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft digitalisierte die ULB Düsseldorf eine ihrer bedeutendsten Sammlungen, die „Pharmaziehistorische Bibliothek Dr. Helmut Vester“.

Die „Sammlung Vester“ wurde 1961 von der Medizinischen Akademie, der Vorgängerinstitution der HHU, erworben. Sie umfasst Titel aus allen Bereichen der Pharmaziegeschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Hervorzuheben sind eine umfangreiche Sammlung von Pharmakopöen nahezu aller deutschen Regionen und zahlreicher europäischer Länder sowie eine große Anzahl von Kräuter- und Pflanzenbüchern des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Dr. Helmut Vester (1913–2002) war ein Düsseldorfer Apotheker, der nach dem Zweiten Weltkrieg eine umfassende Sammlung vielfältiger Quellen zur Pharmaziegeschichte zusammengetragen hat. Zu „Vesters Archiv. Institut für Geschichte der Pharmazie“ zählen allein drei Bibliotheken, von denen sich die bedeutendste in der ULB befindet.

Das Projekt umfasste zwei Förderabschnitte. Der erste, auf zwei Jahre angelegte Förderabschnitt wurde im Januar 2012 abgeschlossen. In dieser Projektphase wurden rund zwei Drittel des gemeinfreien Bestandes (etwa 1.900 Bände) digitalisiert. Die verbliebenen gut 900 Bände wurden im zweiten förderabschnitt digitalisiert; damit konnte das Gesamtprojekt am 31.03.2014 erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt sind nun 2.876 Bände (1.240794 Images) online frei verfügbar. Die systematische Aufstellung der „Sammlung Vester“ wird in der Webpräsentation der Sammlung abgebildet und ermöglicht somit ein thematisches Navigieren in der Sammlung.

Zur Sammlung Vester in den Digitalen Sammlungen.

Literatur:

  • Sandra Heppener: Vom Original zum Digitalisat – Das DFG-Projekt „Pharmaziehistorische Bibliothek Dr. Helmut Vester”. In: ProLibris 18 (2013) 1, S. 30-33. (Online-Zugriff)
     
  • Irmgard Siebert: Sammlungen entdecken, erhalten, erschließen und vernetzen: zehn Jahre Qualitätsdigitalisierung an der ULB Düsseldorf. In: ProLibris 18 (2013) 2, S. 62-69, hier S. 65. (Online-Zugriff)
Verantwortlichkeit: